»Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.« — Václav Havel
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David X. Noack

Geschichte und internationale Politik im linken Fokus

Taiwan hilft Belize nach Hurrikan

Die Regierung der Republik China (Taiwan) hat vergangene Woche ihre Anteilnahme für das mittelamerikanische Land Belize zum Ausdruck gebracht, nachdem es zuvor von Hurrikan “Earl” schwer heimgesucht worden war. Die Regierung in Taipeh kündigte in diesem Rahmen an, 100.000 US-Dollar an Belize für den Wiederaufbau zu spenden. Der Hurrikan war der zweite der derzeitigen Hurrikan-Saison und sorgte für Verwüstungen in mehreren Staaten Mittelamerikas. Insgesamt starben 65 Menschen.

Bei dem Wirbelsturm, der in der früheren Hauptstadt Belize-Stadt am stärksten wütete, wurden in dem 370.000-Einwohner-Land etwa 2.000 Häuser beschädigt oder sogar komplett zerstört. In der gesamten Region werden die Schäden des vom 2. bis 6. August wütenden Hurrikans auf über 100 Millionen US-Dollar geschätzt.

Benjamin Ho, der Botschafter der Republik China in Belize, leitet die Bemühungen der taiwanesischen Regierung zur Unterstützung des mittelamerikanischen Landes. Laut dem Außenministerium in Taipeh setzte die Botschaft in Belize-Stadt Maßnahmen zur Katastrophenlinderung um, bevor der Hurrikan das Land erreichte. Unter anderem wurde ein Katastrophen-Reaktionsteam aufgestellt. Die Experten aus Taiwan schätzen, dass die Wirtschaft Belizes mittelfristig durch die Schäden, beispielsweise den Ernteausfall, leiden wird. Während Taiwan 100.000 US-Dollar an Unterstützung zusagte, erklärten sich EU-Vertreter dazu bereit 50.000 Euro (etwa 55.800 US-Dollar) für den Wiederaufbau bereitzustellen. Aus den USA kamen keine Zusagen.

th/gb/bbn

amerika21.de, 17.08.2016

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