»Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.« — Václav Havel
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David X. Noack

Geschichte und internationale Politik im linken Fokus

Kasachischer Film bei Internationalem Filmfestival in Peru

Der kasachische Newcomer-Film “Die Plage im Dorf Karatas” (international bekannt unter dem Titel “The Plague at the Karatas Village”) läuft dieser Tage auf dem unabhängigen internationalen Filmfestival in der peruanischen Hauptstadt Lima. Der Film handelt von einem in die Provinz versetzten Bürgermeister, der mit einer mysteriösen Krankheit in dem titelgebenden Dorf Karatas konfrontiert wird. Während ein staatliches Impfprogramm nicht hilft, ist das neue Dorfoberhaupt mit seinen eigenen Ambitionen und dem Mysterium konfrontiert.

Der Regisseur des kasachischen Films, Adilkhan Yerzhanov, zeigte sich erfreut darüber, dass sein Film in die Jury-Auswahl aufgenommen wurde. Das Festival in Lima geht noch bis zum 9. Juli. Dieses Jahr hat “Die Plage im Dorf Karatas” bereits den NETPAC Award des Internationalen Filmfestivals im niederländischen Rotterdam gewonnen.

Die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen Perus und Kasachstans verharren derweil auf einem minimalen Niveau und es gibt keine Botschaften in dem jeweils anderen Land. Beide Länder sind jedoch Mitglieder des Forums der gasexportierenden Länder und Peru forciert derzeit auch seine Beziehungen zur Eurasischen Union, dessen zweitgrößte Volkswirtschaft Kasachstan ist.

astanatimes/andina

amerika21.de, 10.07.2016

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